| E l m s t e i n | 14.11.2009 |
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Freiwillige Feuerwehr Elmstein
Das veranlasste die Elmsteiner Freiwillige Feuerwehr in den letzten Monaten sich dieses Thema`s als Hauptübungsziel anzunehmen. Für die am 14.11.2009 geplante Übung der Feuerwehr Elmstein hießen die Alarmstichpunkte: Verkehrsunfall, Gefahrstoffe, eingeklemmte Personen. In Absprache mit dem Ordnungsamt und der Ortsgemeinde wurde die Bahnhofstraße in Höhe des Bahnhofs für die Übung gesperrt und ein Unfall simuliert. Angenommen wurde eine Kollision zwischen drei Fahrzeugen, von denen einer Gefahrgut geladen hatte. In den beiden ersten Fahrzeugen waren jeweils ein Verunglückter, dargestellt durch Leute der Jugendfeuerwehr. In einem Transporter befand sich ein weiteres Opfer. Bei dem auslaufenden Gefahrgut handelte es sich um Salzsäure das in einem 1000 Liter Gebinde transportiert wurde. Vorrang bei der Übung hatte dann die Personenrettung aus den drei Fahrzeugen, was sich aus den beiden PKW`s schwierig gestaltete, aber mit Bravour gelöst wurde. Größere Sorgen bereitete die Bergung des Gefahrgutes. Dafür wurden sofort Spezialkräfte nachgefordert. Der Stoff war durch die Wehr richtig erkannt und bestimmt worden. Nach den Absperrmaßnahmen ist der Fahrer des Gefahrguttransporters unter Atemschutz gerettet und der Einsatz der (simuliert) nachalarmierten Spezialkräfte aus Neustadt vorbereitet worden. Probleme hatten die Feuerwehrleute nur mit der veralteten Technik des Rettungssatzes, Schere und Spreizer. Mit diesen Geräten ist bei der heutigen Fahrzeugtechnik fast nichts mehr auszurichten und es dauert alles viel zu lange, weil improvisiert werden muss. Alle Verletzten konnten dem mitwirkenden DRK Ortsverband Lambrecht, mit dem schon einige Jahre, eine “Übungsfreundschaft” besteht, übergeben werden. Bei der anschließenden Übungsnachbesprechung konnten dann neue Erkenntnisse ausgetauscht werden und man war sich einig für den Ernstfall gerüstet zu sein. Dank gebührt auch den Feuerwehrkameraden aus Iggelbach, die während der Übung die Verkehrsregelung übernommen hatten.
von Sven Menges
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