| E s t h a l | 05.03.2010 |
Katholische Kirchengemeinde
"Gottes Schöpfung bewahren - damit alle leben können": Unter diesem Leitwort steht die diesjährige Fastenaktion des Bischöflichen Hilfswerks Misereor. In den Fokus rückt dabei vor allem der Zusammenhang von nachhaltiger Armutsbekämpfung und der Bewahrung der Schöpfung, dargestellt am Problemfeld von "Klimawandel und Energie".
Am Weltgebetstag der Frauen, am 5. März kam Schwester Maria Delci Franzen in Begleitung einer Dolmetscherin nach Esthal zum ökumenischen Gottesdienst in die Bruder Konrad Kirche und berichtete über ihren Kampf gegen die Zerstörung des Regenwaldes in ihrer Heimat. Sie forderte eine neue zukunftsfähige Definition von Entwicklung, die soziale Gerechtigkeit und gleichberechtigte Mitbestimmung aller Betroffenen, sowie den Erhalt natürlicher und kultureller Vielfalt einschließt. Gerade der Klimawandel trägt dazu bei, dass sich die Armut vieler Menschen, nicht nur in Brasilien, immer mehr verschlimmert. Deshalb ist es für Schwester Delci wichtig diese Armut aus dem Leben der Menschen zu streichen und ihnen zu helfen. Aus diesem Grund hat Misereor zur Fastenaktion das Thema "Klimawandel" erneut aufgegriffen, damit wir uns alle darüber Gedanken machen. Schwester Delci ermutigt gemeinschaftlich das Thema "Soziale Ungerechtigkeit" aufzugreifen. Dabei geht es nicht nur einzelnes Leben zu retten, sondern das Leben aller Menschen auf diesem Planeten.
von Harald König
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