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04.04.2012
Weidenthaler FWG–Fraktion spendet ihre Gemeinderatsitzungsgelder zu Gunsten der örtlichen Kindergärten
Im Zusammenhang mit dem kommunalen Entschuldungsfonds wird es immer stärkere Einschnitte im öffentlichen Bereich geben.
Zum Hintergrund: Der kommunale Entschuldungsfonds schreibt Einsparungen in definierter Größenordnung für die Dauer von 15 Jahren vor. Als „Belohnung“ für die Einsparungen werden die entsprechend zu einem Stichtag fest geschriebenen Kassenkredite (sozusagen das Girokonto der Gemeinde) getilgt. Der Haken an dieser vermeintlichen Entlastung ist aber, laut dem Weidenthaler FWG-Fraktionsführer und Bürgermeisterkandidat Eric Wenzel, dass die Gemeinden derart unterfinanziert sind, dass in der Zwischenzeit neue Kredite auflaufen werden und so nach Ablauf der 15 Jahre im Grunde der gleiche Schuldenstand wieder erreicht sein wird. Zudem ist der Zeitraum von 15 Jahren viel zu lang, als dass eine gesicherte Aussage über die Finanzierung dieser „Schuldentilgung“ getroffen werden kann. mehr...
22.02.2012
Dem Einwohnerschwund gegensteuern
KANDIDATEN IM PORTRÄT (3):
Eric Wenzel ist der Kandidat, der schon an frühesten definitiv wusste, dass er mit Unterstützung einer im Verbandsgemeinderat vertretenen Gruppierung antreten kann. Bereits im April 2010 hat ihn die Freie Wählergruppe (FWG) Talgemeinden zu ihrem Kandidaten ernannt für die Wahl des Lambrechter Verbandsbürgermeisters.
Über die Formulierung seiner Ziele konnte er sich also „das ganze Jahr über Gedanken machen”, und im vergangenen Jahr ist er in allen sieben Ortsgemeinden sowie in Iggelbach aufgetreten, um sein Programm vorzustellen. Gut besucht dort, wo die Freien Wähler stark vertreten sind (Esthal, Weidenthal, Lambrecht, Lindenberg), weniger gut dort, wo es keine FWG gibt, räumt er ein. Aber auch dort hätten sich interessierte Besucher eingefunden und seien froh gewesen, über Themen Auskünfte zu erhalten, die ihnen so noch niemand erklärt habe. Etwa die Kommunal- und Verwaltungsreform.
Zwar ist Lambrecht aktuell nicht davon betroffen, die magische Grenze von 12.000 Einwohnern für Fusionskandidaten übertrifft sie um knapp über 500 (Stand 31. Oktober 2011). Aber die Bevölkerungskurve zeigt nach unten, hat Wenzel bei den Ortsterminen aufgezeigt. Mitte 2006 hatte die Verbandsgemeinde noch 13.385 Einwohner. Wenn es so weitergehe, erreiche Lambrecht in drei Jahren die 12.000-Einwohner-Grenze, rechnet Wenzel vor. Die Eigenständigkeit der Verbandsgemeinde sei somit in Gefahr, und man müsse massiv gegensteuern. Sicherung und Erhalt der Verbandsgemeinde ist aus Wenzels Sicht „eines der Hauptthemen in der kommenden Amtszeit des Bürgermeisters”.
Da gibt es aus seiner Sicht die Möglichkeit, mit Frankenstein und möglicherweise auch mit Waldleiningen Kontakt aufzunehmen, ob diese sich nicht Lambrecht anschließen wollen. Denn die Verbandsgemeinde Hochspeyer, zu der diese Gemeinden gehören, ist zu klein, um selbständig zu bleiben. Es wird eine Fusion mit Enkenbach-Alsenborn untersucht. Was Fusionspartner angeht, bleibt in der Nachbarschaft also sonst nichts, außer eventuell der Verbandsgemeinde Maikammer, meint Wenzel. Die allerdings kämpft um den Erhalt ihrer Eigenständigkeit.
Bleibt, die Verbandsgemeinde Lambrecht selbst zu stärken. Und dabei seien Arbeitsplätze der Schlüssel: „Ohne sie wird es der Verbandsgemeinde nicht gelingen, die Abwanderung zu stoppen”, sagt Wenzel. Es seien durchaus interessante und wettbewerbsfähige Betriebe vorhanden. Er regt eine Diskussionsplattform mit Vertretern de Wirtschaft an, bei der die Verbandsgemeinde als Moderator auftreten sollte. Wenzel sieht sogar Chancen, dass sich in der Verbandsgemeinde neue Firmen ansiedeln könnten. Er verweist auf die benachbarte Hochschullandschaft Kaiserslautern. Ein Gründungsbüro helfe dort Studenabgängern, sich selbständig zu machen. Davon könnten auch die Talgemeinden profitieren.
Als Wohngemeinde blieben die Orte der Verbandsgemeinde Lambrecht nur attraktiv, wenn sie Wohnraum beziehungsweise -grundstücke anzubieten hätten und die Infrastruktur stimme. Sie müssten „Nachfrage erzeugen”, sagt der FWG-Kandidat. Was die in etlichen Orten nicht zufrieden stellende Einkaufssituation angeht, schweben ihm genossenschaftlich organisierte Lebensmittelläden vor, die aber „professionell betrieben” werden müssten. Das führe zur Identifikation der Bürger mit dem Laden. Schließlich biete das Land ein Programm für ländliche Gebiete an, hofft er auf Förderung solcher Angebote der Nahversorgung. Auch dass es in der Verbandsgemeinde keinen Kinderarzt gebe, stört Wenzel, selbst Vater zweier kleiner Kinder: „Da müsste man dringend was tun.”
Insgesamt, meint der 37-Jährige, brauche die Verbandsgemeinde ein Konzept für den Wohnraum, der angeboten und vermarktet werden soll: eine Aufgabe, die die Verbandsgemeinde in Zusammenarbeit mit den Ortsgemeinden koordinieren könnte, meint Wenzel.
Chancen im Tourismus sieht Eric Wenzel vor allem im Tagesgeschäft, Wenn das gut floriere, dann ließen sich möglicherweise auch Investoren finden, die längerfristig planen. Wichtig sei aber eine „gemeinsame Stoßrichtung” aller Gemeinden im Tal und ein koordiniertes Vorgehen, auch mit den übergeordneten Tourismus-Einrichtungen.
Wenzel kommt aus der freien Wirtschaft, ist nebenberuflich als Unternehmensberater tätigt. Dort sieht er sich auch mit Fragen konfrontiert, von denen er glaubt, dass sie auch in der Verwaltung hilfreich sein müssten: Finanzmittel so einsetzen, dass die Einnahmen möglichst gesteigert werden, Zuschüsse frühzeitig abrufen, um die Ausgaben dann termingerecht bezahlen zu können.
Für die Verwaltung macht Wenzel den Vorschlag, dass mit den Ortsgemeinden vereinbart werden könnte, die Gewerbesteuer der Verbandsgemeinde zu übertragen. Im Ausgleich könnte die Verbandsgemeinde dann die Umlage senken, die die Ortsgemeinden an die Verbandsgemeinde zahlen müssen. Das Ergebnis wäre ein Ausgleich zwischen den Ortsgemeinden und mehr Planungssicherheit, da die Gewerbesteuer nicht kontinuierlich fließt.
Die Verwaltung versteht Wenzel als Dienstleister, der sich dem Bürger zuwenden solle. Eine dezentralere Struktur sollte seiner Ansicht nach die Bürgernähe verbessern. In den weiter von Lambrecht entfernten Orten wie Elmstein, Esthal und Weidenthal sollte mindestens zweimal pro Woche Bürgerservice angeboten werden. Bei der heutigen EDV-Ausstattung der Verwaltung müsste das möglich sein, meint er.
Wenzel hat Betriebswirtschaft an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Koblenz studiert. Der Besuch der Akademie werde auch Angehörigen des öffentlichen Dienstes empfohlen, berichtet er. Und so sieht er das Studium auch als gute Voraussetzung für Führungsaufgaben in der Verwaltung. (ff)
[Screenshot]
Quelle: Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau vom 22.02.12
24.11.2011
Zukunftsorientierte Kinderbetreuung als Kern einer familienfreundlichen Infrastruktur
FWG VG-Bürgermeisterkandidat Wenzel zu Gast in Weidenthal, alle Gemeinden besucht
Für Wenzel ist es wichtig in Zukunft durch aktives Handeln die Zukunft der Verbandsgemeinde zu gestalten und somit den Fortbestand der Verbandsgemeinde zu sichern. Wenzel sieht die weitere Eigenständigkeit unter den Vorgaben der Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz auf Grund der permanent sinkenden Einwohnerzahl in Gefahr. In seinem vorerst letzten Vortrag stellte Wenzel die aus seiner Sicht möglichen drei Handlungsalternativen zur Sicherung des Fortbestandes der Verbandsgemeinde vor.mehr...
04.11.2011
Attraktives Wohnumfeld und familienfreundliche Infrastruktur als Bausteine für die Zukunft – ärztliche Versorgung in Gefahr?
Eric Wenzel referiert als FWG VG-Bürgermeisterkandidat in Elmstein über sein Konzept zum Erhalt einer weiterhin eigenständigen Verbandsgemeinde Lambrecht
Am Freitag, den 04.11.2011 stellte die FWG Talgemeinden e.V. Ihren Kandidaten für das Amt des Verbandsgemeindebürgermeisters, bei der Wahl im nächsten Jahr, in Elmstein vor.
Ausgangspunkt des Vortrages war die Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz, mit der Zielsetzung kleine Verbandsgemeinden aufzulösen und zu größeren Gebieten zusammen zu fassen. In seinem siebten Vortrag stellte Wenzel die aus seiner Sicht möglichen drei Handlungsalternativen zur Sicherung einer weiterhin eigenständigen Verbandsgemeinde vor. Rege wurde vor allem das Handlungsfeld „Wachstum aus eigener Kraft“ diskutiert. Aber auch die weiteren Optionen wurden von Wenzel dargelegt und unter das Motto „Gestalten statt verwalten“ gestellt.. mehr...
29.09.2011
Wohin steuert unserer Verbandsgemeinde – Tourismus muss ganzheitlich in Großregionen betrachtet werden
Eric Wenzel (FWG) besucht Iggelbach
Die FWG Talgemeinden e.V. präsentierte am Donnerstag, den 29.09.2011 Ihren Kandidaten Eric Wenzel in Iggelbach. Wenzel kandidiert für das Amt des Verbandsgemeindebürgermeisters, bei der Wahl im nächsten Jahr.
In seinem sechsten Vortrag erörterte Wenzel die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen zur Sicherung einer weiterhin eigenständigen Verbandsgemeinde, dies vor dem Hintergrund der Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz. Er beleuchtete das Für und Wider möglicher potenzieller Fusionspartner. Die Auswahl sei nicht mehr groß, und ohne intensive aktive Bewerbung gar chancenlos. mehr...
26.08.2011
Auf ungewissem Weg in die Zukunft - Wohin steuert unserer Verbandsgemeinde - Eric Wenzel (FWG) besucht Esthal
Die FWG Talgemeinden e.V. präsentierte am Freitag den 26.08.2011 Ihren Kandidaten Eric Wenzel in der Gemeinde Esthal. Wenzel kandidiert für das Amt des Verbandsgemeindebürgermeisters, bei der Wahl im nächsten Jahr.
Nach Lambrecht, Neidenfels, Lindenberg und Frankeneck ist es die fünfte Gemeinde in der Wenzel Stellung bezieht über die aktuelle Kommunal- und Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz. mehr...
01.07.2011
Eric Wenzel (FWG) besucht Frankeneck
Eric Wenzel, Verbandsbürgermeisterkandidat der FWG besuchte im Rahmen seiner Rundreise durch die Verbandsgemeinde auch Frankeneck und bot im Bischoffstübchen des Turnvereins Frankeneck die Gelegenheit ihn und seine Vorstellungen persönlich kennen zu lernen und zu hinterfragen. mehr...
20.05.2011
Wenzel: "Erneuerbare Energien und der richtige Mix für die Zukunft der Verbandsgemeinde"
Am Feitag, den 20.05.11 präsentierten die FREIEN WÄHLER Talgemeinden e.V., Eric Wenzel als Ihren Kandidaten für das Amt des Verbandsbürgermeisters, in Lindenberg. mehr...
18.03.2011
Wenzel: "Die Glatz-Gruppe ist die BASF der Verbandsgemeinde"
Die FWG Talgemeinden e.V. präsentierte am Feitag Ihren Kandidaten für das Amt des Verbandsgemeindebürgermeisters, bei der Wahl 2012, Eric Wenzel, in Neidenfels. Bei der gut besuchten Veranstaltung ging Wenzel zuerst auf die bevor stehende Landtagswahl ein. Wenzel verdeutlichte vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse, dass es eine elementare Grundforderung der FREIEN WÄHLER sei, sich möglichst bald von der Kernenergie zu verabschieden und den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben. mehr...
15.03.2011
Atompolitik von Schwarz/Gelb und Rot/Grün skrupellos und verlogen! FREIE WÄHLER fordern seit Jahren die Abschaltung von Atomkraftwerken
"Das Verhalten der politischen Parteien nach der Atomkatastrophe in Japan ist skrupellos und in höchstem Maße verlogen!", so Manfred Petry, Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER. mehr...
18.02.2011
Wahlkampfauftakt der FWG ein voller Erfolg!
Die FWG Talgemeinden e.V. hat am Freitag den 18.02.2011 um 19:30 Uhr in Lambrecht, den Direktkandidaten der FREIEN WÄHLER, Michael Frech, für die Landtagswahl vorgestelli. mehr....
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