W e i d e n t h a l 10.04.2010

Otto-Riethmüller-Haus
Freizeit- und Bildungsstätte der Evangelischen Gemeindejugend e.V.

Abenteuerliche Indianerzeit im Otto-Riethmüller-Haus


Wild ging es in den Osterferien im Otto-Riethmüller-Haus her. 35 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 7 und 13 Jahren tauchten für fünf Tage in die Welt der Indianer ein und erlebten ein spannendes und abwechslungsreiches Freizeit-Ferienprogramm rund um das Thema der legendären Rothäute. Aufgeteilt in vier Großstämme durchschritten die jungen Indianer-Neulinge durch fetzige Spiele eine unterhaltsame Indianer-Ausbildung, in der sie das Anschleichen, das Spuren lesen und das furchterregende Auftragen der Kriegsbemalung zum passenden Indianer-Lagerfeuer übten.

In den abenteuerlichen Geländespielen im Wald tauchten die Teilnehmer ganz in die Rollen des uramerikanischen Volkes und mussten durch Büffeljagd und Tauschhandel Wintervorräte für den Stamm sammeln und erkämpfen und ebenso den Eingriff der weißen Bleichgesichter durch Eisenbahnschienenklau abwehren, was zur Begeisterung aller riesigen Spaß bereitete.

In unterschiedlichen Workshops rüsteten sich die jungen Indianer mit entsprechenden Accessoires, wie z.B. Indianerschmuck, Regenmacher, indianische Traumfänger, Pfeil und Bogen oder selbstgemachte Indiacas aus. Sogar ein lustiger Indianerfilm wurde mit den Teilnehmer entwickelt und gedreht, den sich alle am letzten Abend ansehen konnten. Die handwerklich Interessierten konnten sich an einem gemeinsamen Riesen-Materpfahl austoben, den wir am Ende feierlich, für alle Besucher sichtbar, aufrichteten.

Gerade das Thema Freundschaft und Vergebung ist uns in den Bibelarbeiten und Bibellesen in der Geschichte des angehenden Königs David besonders wichtig geworden.

Das Highlight dieser Freizeit war der Ausflug ins Schwimmbad nach Bad Dürkheim mit anschließendem Filmabend, nach diesem sich alle jungen Indianer müde nach ihrem Wigwam sehnten. Natürlich war das Indianer-Lagerfeuer am Abend mit passenden Indianer-Liedern und einer spannenden und lustigen Indianer-Fortsetzungsgeschichte ein Muss für einen gemütlichen Abschluss eines ereignisreichen Freizeittages. Zum Abschluss erhielt jeder Indianer passend zu seiner Person einen eigenen Indianernamen, den er als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnte.

   

Es bleibt nur zu sagen, dass wir mit gutem Wetter reich gesegnet wurden und die Erlebnisse hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben werden.

von Christian Becker